PolyMem® – die bewährte multifunktionale Formel für Wundverbände

RollePolymem

PolyMem® – die bewährte multifunktionale Formel
für Wundverbände

Multifunktionale PolyMem-Wundverbände (in der Literatur im Allgemeinen als polymere Membran-Wundverbände bezeichnet) sind speziell dafür entwickelt, die gesamte Schmerzerfahrung des Patienten durch die Wunde zu mindern, während dabei aktiv Heilung gefördert wird.

Die PolyMem-Formel für Wundverbände ist in einer Reihe verschiedener Ausführungen erhältlich, sie weisen jedoch alle die gleiche wichtigste polymere Membranformel auf.

1)    Polymer Matrix aus Membrankompresse, die die Bestandteile in dem gesamten Verbandmaterial an der richtigen Position halten,

2)    ein nicht-toxischer, nicht ionischer, gewebefreundlicher Wundenreiniger,

3)    ein Befeuchter (Glyzerol, auch bekannt als Glyzerin),

4)    absorbierende Stoffe,

5)    halbdurchlässiger Film (nicht auf einem Wundfüller).

Diese Inhaltsstoffe sind für PolyMem einzigartig und Bestandteil einer patentierten Lösung für die moderne Wundpflege.

Der enthaltene milde, nicht-toxische, nicht ionische, gewebefreundliche Oberflächenwirkstoff/Wundreiniger wird durch Feuchtigkeit aktiviert[1]. Er reinigt das Wundbett kontinuierlich, wodurch die Notwendigkeit von zusätzlicher Reinigung beim Wundverbandwechsel minimiert wird (Zeiteinsparung, weniger Schmerzen und bessere Temperaturregelung). Er unterstützt darüber hinaus das autolytische Debridement durch Reduzierung der Grenzmembranspannung zwischen gesundem und nicht lebensfähigem Gewebe1,[2]. Dadurch wird eine gute Wirksamkeit für die Entfernung von Nekrose und Fibrin (wichtig für die Wundheilung) geliefert.

Mit dem enthaltenen Befeuchter wird das Aufrechterhalten eines feuchten Wundklimas unterstützt (feuchte Wunden heilen schneller als trockene). Zusammen mit den anderen Bestandteilen wird verhindert, daß das Verbandmaterial an dem Wundbett kleben bleibt (wichtig für die Minderung von Schmerz und Verhinderung einer Heilungsverzögerung durch Aufreißen der Wunde). Das hydroskopische Glyzerin schafft zusammen mit den anderen Bestandteilen einen „Wasserfluß“ von den tiefer liegenden Gewebsschichten bis in die Wundenumgebung[3]. Dieser „Wasserfluß“ ist für das Heilen von Wunden wichtig, da er die Heilwirkstoffe, einschließlich von Nährstoff- und Wachstumsfaktoren von den tief liegenden Gewebsschichten zur Wunde bringt (je mehr Nährstoff- und Wachstumsfaktoren einer Wunde zugeführt werden, desto höher ist die Heilungswahrscheinlichkeit).

Wundflüssigkeit enthält natürliche Wachstumsfaktoren und Nährstoffe. In dem Wundverband enthaltene stark absorbierende Substanzen können die Wundflüssigkeit zum Ort der Wunde ziehen. Diese stark absorbierenden Substanzen haben eine hohe Affinität zum wässrigen Teil der Wundflüssigkeit. Das Endergebnis ist eine Konzentration der größeren Komponenten in der Wunde[4].

Mit PolyMem-Wundverbänden wird das Schadensausmaß nach Auftreten einer Verletzung begrenzt. Diese arzneimittelfreien Wundverbände helfen bei der Reduzierung der Ausbreitung der Entzündung und Schwellung in das angrenzende, nicht beschädigte Gewebe, wenn es auf entweder offene oder geschlossene Verletzungen aufgebracht wird4,[5],[6]. Mit diesen Verbandmaterialien wird sowohl persistenter (zwischen den Verbandmaterialwechseln) und behandlungsbezogener Verletzungsschmerz (beim Wundverbandwechsel) reduziert, und darüber hinaus helfen sie bei der Verringerung und Auflösung von Blutergüssen4,6. Die Minderung von Schwellungen, Blutergüssen und Schmerzen nach dem Anlegen von PolyMem-Wundverbänden erfolgt nachweislich ohne ein Eingreifen in die robuste, lokalisierte Entzündungsreaktion, die zur Heilung von Verletzungen erforderlich ist4.

Wird PolyMem nicht verwendet und keine anderen Schritte zur Minderung der Schwellung vorgenommen, führt die durch die Anfangsverletzung verursachte Schwellung zu einer verminderten Zuführung von Sauerstoff und Nährstoffen an den Verletzungsort, während das Entfernen von Abfallprodukten und totem Zellmaterial eingeschränkt wird, was zusammen in einer zusätzlichen Gewebeschädigung resultiert[7],[8]. Diese zusätzliche Verletzung wird als „sekundäre Verletzung“ bezeichnet7,8. So führt zum Beispiel die Ausbreitung der Entzündung und der Schwellung in angrenzendes, ursprünglich unbeschädigtes Gewebe:

1) zu einem dunklen Bluterguß, der nach einer Quetschung sichtbar wird,

2) zu einer Umgebung, die das Auftreten von Wundeninfektionen fördert, und

3) zur Ausweitung der Schmerzzone und der Schwellung über die Grenzen einer

Verbrennung oder einer anderen Verletzung7,8,[9],[10]. Im Falle eines Blutergusses ist das anfängliche Schwarz und Blau, das kurz nach der Verletzung sichtbar wird, ein Ergebnis des Blutens aus den zerstörten Blutgefäßen in das Gewebe hinein, jedoch ist der dunkle, schwarz-bläuliche Bereich, der 48 Stunden nach dem Quetschungsvorfall noch deutlicher sichtbar ist, das Ergebnis von Muskelzellen, die als Ergebnis der sekundären Verletzung absterben7.

Wundverbände mit der PolyMem-Formel sind unseres Wissens nach die einzigen Verbandmaterialien, die nachweislich Schmerzen, Schwellungen, Rötungen und Wärme aufgrund der zugrundeliegenden Entzündung mindern, gleich ob sie auf intakte Haut oder offene Wunden angelegt werden4,5,[11],[12],[13].

Behandlungsbezogener Schmerz wird dadurch minimiert, daß das Verbandmaterial nicht auf der Wunde klebt, sowie dadurch, daß die Notwendigkeit von manuellem (und oftmals schmerzvollem) Reinigen der Wunde und durch Liefern einer ausgezeichneten Alternative gegenüber noch schmerzvolleren Debridement-Optionen reduziert wird.

PolyMem-Wundverbände können für die Behandlung eines breiten Bereiches von offenen und geschlossenen Verletzungen/Wunden verwendet werden.

Alle PolyMem-Wundverbände reinigen, füllen, absorbieren und befeuchten auf effektive Weise kontinuierlich Wunden über den gesamten Zeitraum der Heilung. PolyMem-Wundverbände wurden deshalb als Teil der Behandlung einer breiten Palette von Wundtypen und Verletzungen einschließlich der Folgenden verwendet:


Literaturverweise:

[1] Rodeheaver GT, Smith SL, Thacker JG, Edgerton MT, Edlich RF. Mechanical cleansing of contaminated wounds with a surfactant. Am J Surg 1975; 129(3):241-5.

[2] Hokett SD, Cuenin MF, O´Neal RB et al. Pluronic polyol effects on human gingival fibroblast attachment and growth. J Periodotol 2000; 71(5):803-9.

[3] Fluhr JW, Gloor M, Lehmann L, Lazzerini S, Distante F, Berardesca E. Glycerol accelerates recovery of barrier function in vivo. Acta Derm Venereol 1999; 79(6):418-21.

[4] Lee BY, Carr RD, Herz B, Savino JA, Madden RA, Yadegar J. Polymeric Membrane Wound Care Dressing vs. Gauze (Standard Treatment). Scienftific Exhibit. American College of urgeons Annual Conference. October 20-32, 2003. Chicago, IL.

[5] Beitz AJ, Newman A, Kahn AR, Ruggles T, Eikmeier L. A polymeric membrane dressing with antinociceptive properties: analysis with a rodent model of stab wound secondary hyperalgesia. The Journal of Pain. Feb 2004;5(1):38-47.

[6] Kahn AR, Sessions RW, Apasova EV. A superficial cutaneous dressing inhibits pain, inflammation and swelling in deep tissues. Poster. World Pain Conference, San Francisco, CA Juli 15-21, 2000.

[7] Sessions RC. Can a drug-free dressing decrease inflammation and wound pain? What does the evidence say? Poster #IR-09. Symposium on Advanced Wound Care (SAWC) Fall. September 16-19, 2009. Washington, DC. USA.

[8] Knight KL. Chapter 3. Inflammation and Wound Repair In Cryotherapy in Sport Injury Management. Human Kinetics. 1995. Champaign. IL (attached)

[9] Merrick MA, Secondary injury after musculoskeletal traum: a review and update. Journal of Athletic Training 2002;37(2):209-217

[10] Brook I. Clinical clues to diagnosis of anaerobic infections http://www.medscape.com/viewarticle/495997 accessed July 18,2010.

[11] Wolcott RD, Rhoads DD, Dowd SE. Biofilms and chronic wound inflammation. Journal of Wound Care 2008; 17(8):333-341.

[12] Lee BY, Carr RD, Herz B, Savino JA, Madden RA, Yadegar J. Polymeric Membrane Wound Care Dressing vs. Gauze (Standard Treatment). Scienftific Exhibit SE118. American College of urgeons Annual Conference. October 20-32, 2003. Chicago, IL.

[13] Kim YJ, Lee SW, Hong SH, Lee HK, Kim EK. The Effects of PolyMem on the wound healing. J Korean Soc Plastic Reconstructive Surgery 1999:109;1165-1172.

Welche Kriterien muß ein idealer Wundverband erfüllen?

Folgende Kriterien haben sich mittlerweile durchgesetzt für die Beurteilung der Hochwertigkeit einer Wundauflage:

Es gibt nur wenige Verbände, die dies in sich vereinen.

Spezialform PolyMem Sacral bei Dekubitus

Spezialform PolyMem Sacral bei Dekubitus

PolyMem® Quadrafoam™ erfüllt diese Kriterien und übertrifft z.T. sogar diese Anforderungen. So ist z.B. Polymem® Silver antimikrobiell wirksam gegen 99,9 % aller getesteten Bakterien und Pilze. Die untersuchten Keime repräsentieren jene, die auch im Krankenhaus-Umfeld zu finden sind. So ist außerdem PolyMem durch sein Reinigungsmittel, das Tensid F68 oder auch Poloxamer 188, interaktiv an der Reinigung des Wundgrundes und an der Beseitigung von nekrotischem Gewebe beteiligt. Die Schmerzreduktion unter Verbänden mit PolyMem® sind in vielen Fällen beachtlich. Durch die Reduktion von mehreren Komponenten des Wundverbandes („Wundburger“) auf ein Material werden Kosten reduziert.

Dies sind nur einige Gründe, warum PolyMem® in der Wundversorgung einen festen Stellenwert haben sollte.

Haben Sie PolyMem® schon einmal getestet?

Anwendung von PolyMem Shape mit Markierung des Wundrandes, um Haut-Mazeration zu vermeiden.

Anwendung von PolyMem Shape mit Markierung des Wundrandes, um Haut-Mazeration zu vermeiden.